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Von April - bis Oktober 2010
Sommerakademie
Fotografie Forum Frankfurt
Dank für die Unterstützung der Sommerakademie an:
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Sommerakademie Fotografie Forum Frankfurt
Von April bis Oktober 2010 veranstaltet das Fotografie Forum Frankfurt Vorträge und Workshops mit bekannten Größen und aufstrebenden Talenten aus der Fotokunstszene.
Zum dritten Mal findet die Sommerakademie des Fotografie Forum Frankfurt statt. Ziel dieser Reihe ist es, unserem Publikum die kulturwissenschaftliche Vielfalt der Fotografie näherzubringen. Über 20 Vorträge und Workshops von international anerkannten Fotografen und Theoretikern werden von April bis Oktober 2010 im MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST, im FRANKFURTER KUNSTVEREIN, in der HOCHSCHULE DARMSTADT, im ART FOYER der DZ BANK [KUNSTSAMMLUNG] und im INSTITUTO CERVANTES FRANKFURT präsentiert werden.
Mehr Infos: www.fffrankfurt.org
Reservierungen: contact@fffrankfurt.org
Mittwoch, 14. April um 19 Uhr
im MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST - Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt
Vortrag „805 mal DU: Skizzen zu einer Zeitgeschichte der Fotografie“
Lars Willumeit, Bildredakteur „Zeitschrift DU“
Lars Willumeit präsentiert eine “bewegte” Geschichte anhand von Fotoprojekten und Layouts aus dem Du-Magazin und gibt einen Einblick in aktuelle Tendenzen des internationalen und helvetischen Fotokosmos.
www.du-magazin.com
Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.
Samstag & Sonntag, 17. und 18. April, 10-18 Uhr
im FFF Büro, Weißfrauenstr. 1, 60311 Frankfurt
Workshop - Reportage
" 'Gusingo' – Erzähle, was Du siehst.“
Anja Niedringhaus, Fotografin bei Associated Press (AP) und Pulitzer-Preisträgerin.
Ein Foto sollte mehr sein als ein eindimensionales Abbild von Wirklichkeit - es soll einen kompositorischen Willen, der über Zeitpunkt, Motiv, Perspektive und Ausschnitt entscheidet, ausdrücken. Und es muss Standpunkt beziehen, sonst würde sich das Bild an die Beliebigkeit des Augenblicks verlieren. Der Mensch bietet unzählige Szenen, die Geschichten erzählen- man muss sie nur sehen. Im richtigen Blickwinkel aufgenommen, werden diese Bilder zu einer Reportage.
Der Workshop soll anhand von Beispielen in die Grundzüge der klassischen Reportagefotografie einführen.
Der Workshop wird in deutscher Sprache gehalten.
Hier können Sie die "Workshop-Anmeldung" im PDF-Format herunter laden.
Mittwoch, 21. April um 19 Uhr
im MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST - Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt
Vortrag "infoEXchange“
Das Stipendium des Wissenschaftsfotografen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Engineering Region Darmstadt Rhein Main Neckar – Wissenschaftler und ihre Vision vom Leben.
Anja Behrens, Freie Fotografin und Preisträgerin des Darmstädter Wissenschaftspreises 2009
Prof. Kai Krippner, Graphiker und Vorstand Werkbundakademie Darmstadt
Der Vortrag verbindet die Vorstellung des Stipendienprogramms und Fotowettbewerbs und die Präsentation der Arbeit der Preisträgerin 2009, Anja Behrens. Mit dem Fotostipendium fördert die Werkbundakademie Darmstadt junge Fotografen nach dem Hochschulabschluss, eine eigenständige Arbeit zum Thema Wissenschaft über einen längeren Zeitraum zu entwickeln.
www.behrens-photography.com
www.atelier-krippner.de
Die Vorträge werden in deutscher Sprache gehalten.
Mittwoch, 21. April um 19 Uhr
im MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST - Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt
Vortrag " 'Gusingo' – Erzähle, was Du siehst.“
Anja Niedringhaus, Fotografin bei Associated Press (AP) und Pulitzer-Preisträgerin.
Anja Niedringhaus berichtet in diesem Vortrag mit Bildern von ihrer langjährigen Arbeit als Fotojournalistin. Dabei wird sie von ihren zahlreichen fotografischen Reisen, Reportagen und der Arbeitsweise ihres Berufes erzählen.
Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.
Samstag, 24. April, 14 Uhr
in der HOCHSCHULE DARMSTADT - Fachbereich Gestaltung,
Olbrichweg 10, 64287 Darmstadt
Vortrag in Zusammenarbeit mit Darmstädter Tage der Fotografie
„Georgian Spring: art project or propaganda?”
Chris Boot, Herausgeber, Chris Boot Ltd
Georgian Spring: A Magnum Journal ist der Titel eines neuen Buches,
das
Chris Boot veröffentlicht hat sowie einer großen Ausstellung in Berlin und Madrid,
in deren Rahmen die Arbeiten von 10 Magnum-Fotografen, unter ihnen Thomas Dworzak, Martin Parr, Antoine D’Agata gezeigt werden und die im Auftrag des Kultusministeriums in Georgien entstanden. Chris Boot wird erzählen, wie dieses Buch in nur 6 Monaten konzipiert, fotografiert und veröffentlicht wurde und welch große Freiheit man den Fotografen überlassen hat. Dabei soll auch die Frage nach der Rolle der Fotografie, die in einem nationalen Interesse entsteht, erörtert werden.
www.chrisboot.com
www.georgianspring.com
Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.
Mittwoch, 28. April, 19 Uhr
iim FRANKFURTER KUNSTVEREIN, Markt 44, 60311 Frankfurt
Vortrag "Conspirative Photography"
Joan Fontcuberta, Bildender Künstler
Joan Fontcubertas Werk beschäftigt sich mit den Wahrheitsbedingungen visueller Informationen. Seine Projekte untergraben die anerkannte Funktion von Fotografien als historische und wissenschaftliche Dokumente und als ein dokumentarisches Medium der Massenkommunikation. Komplexe narrative Strukturen dienen als Vorwand, um aus erkenntnistheoretischer und politischer Perspektive Fragen der Glaubwürdigkeit, Wahrhaftigkeit und Authentizität zu diskutieren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf „Mockumentarys“ als Kritik, Parodie und Dekonstrruktion traditioneller Dokumentationen – sowohl in Form von Filmen als auch von Standfotografien. Häufig wird in den Bildern mit Ironie und Humor gearbeitet; in einer Art Verschwörung sollen sie das Niemandsland zwischen Realität und Fiktion füllen.
www.fontcuberta.com
Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.
Samstag und Sonntag, 8. und 9. Mai, 10 – 18 Uhr
im FFF Büro, Weißfrauenstr. 1, 60311 Frankfurt
Workshop – Neue Medien / Digital
"Digital von A –Z - Hindernisse und Möglichkeiten - Grundlagenworkshop“
Daniel Henschel, Fotograf und Mediengestalter
Alles rund um die digitale Fotografie: Kameraeinstellung, Besonderheiten bei der Aufnahme und Grundlagen der digitalen Bildbearbeitung. Ein Workshop zum besseren Verständnis des digitalen Arbeitsablaufes von Anfang bis Ende. Farbmanagement, RAW Daten Entwicklung, Bildbearbeitung und Korrekturen, Composing, HDR, Bildausgabe, Kaufberatung. Am Ende steht das bessere Bild.
www.feinkorn.de
Der Workshop wird in deutscher Sprache gehalten.
Hier können Sie die "Workshop-Anmeldung" im PDF-Format herunter laden.
Dienstag, 11. Mai, 19 Uhr und 20 Uhr
im INSTITUTO CERVANTES FRANKFURT - Staufenstraße 1 , 60323 Frankfurt
Vorträge
“PHotoEspaña (PHE)” und „Encontros da Imagem“
Oliva María Rubio, Ausstellungsleiterin La Fábrica und Kuratorin “PHotoEspaña”
PHotoEspaña ist ein internationales Festival der Fotografie und bildenden Kunst, welches erstmals 1998 in Madrid stattfand. Jedes Jahr im Juni und Juli ist die Fotografie in Madrid allgegenwärtig. Rubio erzählt, wie ein Privatunternehmen es mit der Unterstützung von öffentlichen und privaten Institutionen geschafft hat, diesem Festival eine einmalige Struktur zu geben. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den verschiedenen Aktivitäten und Projekten sowie der Art und Weise, mit der sich die Fotografen einbringen, wie etwa der Bewertung von Portfolios, Workshops und der Nacht der Fotografie.
www.phedigital.com
Rui Prata, Künstlerischer Leiter des Fotofestivals „Encontros da Imagem “ und Direktor des Museu da Imagem, Braga/Portugal
In der Kunstwelt ist der Beruf des Ausstellungskurators noch relativ neu.
Seine Rolle hat sich seit der Ausstellung „When Attributes Become Form“ von Harald Szeemann im Jahr 1969 allmählich entwickelt. Seitdem ist das Kuratieren von Ausstellungen zu einer Aufgabe geworden, die großen Ideenreichtum, Kreativität sowie effektives Arbeiten erfordert, daher jedoch keinen klaren Regeln unterliegt. Ausstellungen der Gegenwart, ob Einzel- oder Gruppenausstellungen, sind meistens thematisch ausgerichtet. Der Kurator wählt eine Thematik, eine Frage oder eine Betrachtungsweise und versucht gleichzeitig, diese so mit der Arbeit von Künstlern zu vereinen, dass sie eine Geschichte erzählen. In Encontros da Imagem (Image Meetings) wird Rui Prata unter Bezugnahme auf vergangene und zukünftige Projekte über die Rolle des Kurators reflektieren.
www.encontrosdaimagem.com
Die Vorträge werden in spanischer Sprache mit Simultan-Übersetzung gehalten.
Freitag, 28. Mai, 19 Uhr
im ART FOYER der DZ BANK [KUNSTSAMMLUNG]
Platz der Republik, 60265 Frankfurt, Eingang: Cityhaus 1, Friedrich-Ebert-Anlage
Vortrag “Fondazione Studio Marangoni”
Martino Marangoni, Fotograf und Direktor Fondazione Studio Marangoni, Florenz.
Seit 1991 bietet die Fondazione Studio Marangoni Curricula aus Langzeitkursen und Seminaren in den Bereichen kommerzielle und künstlerische Fotografie. Zudem verfügt die Stiftung über Ausstellungsräumlichkeiten und eine umfassende Bibliothek zum Thema Fotografie. Martino Marangoni wird Arbeiten von Studenten aus dem dreijährigen Studienprogramm der vergangenen 19 Jahre zeigen sowie auch Arbeiten, die Studenten und die Fakultät im Rahmen von lokalen Aufträgen entwickelt haben.
www.studiomarangoni.it
Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.
Samstag und Sonntag, 29. und 30. Mai, 10 – 18 Uhr
im FFF Büro, Weißfrauenstr. 1, 60311 Frankfurt
Workshop - Dokumentarfotografie - "Mapping the City“
Martino Marangoni, Fotograf und Direktor Fondazione Studio Marangoni, Florenz
Der Workshop soll den Teilnehmern die Möglichkeit geben, verschiedene Stadtgebiete und Straßenszenen fotografisch zu dokumentieren. Anhand des Werks von Martino Marangoni und anderen Fotografen aus den 1970er Jahren bis heute wird eine Einführung in die Straßenfotografie gegeben – danach gehen die Teilnehmer auf eine metropolitanisch-künstlerische Entdeckungstour und lassen anschließend ihre Arbeiten in der Gruppe besprechen und auswerten.
www.studiomarangoni.it
Der Workshop wird in englischer Sprache gehalten.
Hier können Sie die "Workshop-Anmeldung" im PDF-Format herunter laden.
Mittwoch, 2. Juni, 19 Uhr
im MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt
Ausstellungseröffnung Chema Madoz „The Objects´ Dream“
Freitag, 11. Juni, 19 Uhr
im ART FOYER der DZ BANK [KUNSTSAMMLUNG]
Platz der Republik, 60265 Frankfurt, Eingang: Cityhaus 1, Friedrich-Ebert-Anlage
Vortrag „Style Sucks“
Boris Eldagsen, Fotomediakünstler & Natascha Stellmach, Fotomediakünstlerin
Anhand ihrer eigenen Arbeit zeigen Boris Eldagsen (D) und Natascha Stellmach (AUS), dass man mit wenig materiellen Mitteln und einer klaren Vorstellung starke Aussagen treffen kann. Weg von der Abbildung, weg von Oberfläche, Dekoration, Style und Glamour - hin zu einer tieferen Definition dessen, was es bedeutet, Mensch zu sein.
Im Anschluss an den Vortrag signiert Natascha Stellmach ihre Künstlerbücher The Book of Back und It is Black in Here.
www.eldagsen.com
www.bookofback.com
Die Vorträge werden in deutscher und englischer Sprache gehalten.
Samstag und Sonntag, 12. und 13. Juni, 10 – 18 Uhr
im FFF Büro, Weißfrauenstr. 1, 60311 Frankfurt
Workshop – Experimentelle Fotografie - "No Budget Inszenierte Fotografie“
Boris Eldagsen, Fotomediakünstler
Was braucht ein Künstler, um ein starkes Bild zu inszenieren?
Eine teure Ausrüstung? Gutes Studiolicht? Assistenten? Modelle? Set-Designer? Make-up-Profis? Nichts von alledem.
Nur ein gutes Auge, Intuition und eine Einsicht in das je eigene Thema. Dies ist ein Workshop über Inhalte. Und um diese abzubilden, ist jede Kamera gut genug.
Was der Berliner Fotomediakünstler Boris Eldagsen in seiner zwanzigjährigen Praxis entwickelt hat, nennt er selbst ‘no-budget inszenierte Fotografie’.
Für die Sommerakademie gibt er Einblicke in seine Arbeitsweise und zeigt, welche Fähigkeiten man entwickeln muss, um erfolgreich mit dem zu arbeiten, was gegeben ist. Während des Workshops lernen die Teilnehmer, konventionelle Regeln zu brechen, sich vom Erwartungsdruck der Technik freizumachen und Bilder zu produzieren, die sie nie für möglich gehalten haben.
Goodbye Studio! Farewell Photoshop!
www.eldagsen.com
Der Workshop wird in deutscher Sprache gehalten.
Hier können Sie die "Workshop-Anmeldung" im PDF-Format herunter laden.
Mittwoch, 16. Juni, 19 Uhr
im MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt
Vortrag „Konzert- und Eventfotografie“
Ralph Larmann, Konzert- und Eventfotograf
Ralph Larmann erzählt anhand ausgewählter Arbeiten der klassischen Fotografie und der 360° Kugelpanoramafotografie, die er beispielsweise zur 360° Tournee für die irische Band U2 oder zum NOBELPREIS Bankett 2009 in Stockholm erstellen konnte, über seine Herangehensweise. Um gezielt gute Konzert- & Event-Fotos zu erstellen, muss man nicht nur das entsprechende Equipment besitzen, sondern muss vor allem Ideen haben, kreativ sein im Zusammenspiel mit dem Künstler und Kreativen einer Produktion, lernen, Situationen bereits im Voraus zu erfassen und den richtigen Blickwinkel finden und – nicht zuletzt – das Business verstehen und ein gutes Gespür für den Umgang mit dem Künstler und den beteiligten Menschen haben. Die Atmosphäre, die Stimmung muss für den Betrachter der Aufnahmen spürbar und nacherlebbar sein.
www.larmann.com
Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.
Freitag, 25. Juni, 19 Uhr
im FRANKFURTER KUNSTVEREIN, Markt 44, 60311 Frankfurt
Vortrag „Art is risk made visible“
Arno Rafael Minkkinen, Fotograf und Professor
In vierzig Minuten wird Arno Minkkinen versuchen, vierzig Jahre des Selbstporträts vorzuführen, die die menschliche Figur in einem Rahmen von elementaren Naturkräften und Lebensräumen zeigen: zwischen Meer und Himmel, Bäumen und Wäldern, aber auch in Innen- und Außenräumen, unter Frauen und an der Seite eines heranwachsenden Sohnes. Die niemals manipulierten Fotografien offenbaren das surreale und seltsame Wesen der menschlichen Erfahrungswelt.
Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.
Samstag und Sonntag, 26. und 27. Juni, 10 – 18 Uhr
im FFF Büro, Weißfrauenstr. 1, 60311 Frankfurt
Workshop – Body and Nature „Art is risk made visible“
Arno Rafael Minkkinen, Fotograf und Professor
Seit über 35 Jahren setzt der finnisch-amerikanische Fotograf Arno Minkkinen fotografisch in erster Linie seinen Körper ein, um surrealistische Ansichten des Menschen und der Natur ins Bild zu setzen. In der Fotografie der Gegenwart eine bestimmte Richtung zu etablieren erfordert mehr als ein gutes Auge für das Medium. Es bedeutet vielmehr aus Hunderten von Bildern jenes herauszusuchen, das die eigenen Intentionen am besten ausdrückt, so dass ein Werk entstehen kann, das nicht nur für andere eine Offenbarung darstellt, sondern auch der eigenen Inspiration und Erkenntnis dient. In diesem Workshop wird es darum gehen, die Fähigkeiten des Fotografen nicht nur als Bildermacher zu erweitern, sondern als Künstler, der eine an der Gegenwart orientierte Sichtweise auf die Welt einnimmt.
Der Workshop wird in englischer Sprache gehalten.
Hier können Sie die "Workshop-Anmeldung" im PDF-Format herunter laden.
Mittwoch, 18. August, 19 Uhr
im MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST - Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt
Vortrag
"The amorous adventures of Mr. Cheese" - Modefotografie und Inszenierung
Monica Menez, Fotografin
‚No repetition‘. In Monica Menez’ Arbeit ist kein Platz für die Krankheit, die sich Wiederholung nennt. Ihre Inszenierungen sind kaum einzuordnen. Hier geht es nicht nur um Mode, bei ihren Porträts nicht nur um Gesichter und die Models sind nicht einfach nur schön. Monica Menez schafft mit ihren Fotografien künstliche Refugien mitten in der Realität. Oft spielt sie mit optischen Täuschungen oder Spiegelungen und legt dabei eine feine Ironie an den Tag. Zu ihrem Stil gehört immer ein besonderes Überraschungsmoment. Sie inszeniert präzise, folgt den ungeschriebenen Regeln der Spontaneität. Ihre Arbeit für junge Modelabels wie Blutsgeschwister ermöglicht ihr den nötigen künstlerischen Freiraum. Den braucht Monica Menez auch, schließlich erfindet sie sich immer wieder neu.
www.monicamenez.de
Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.
Samstag und Sonntag, 21. und 22. August, 10 – 18 Uhr
im FFF Büro, Weißfrauenstr. 1, 60311 Frankfurt
Workshop – Mode und Inszenierte Fotografie "Modefotografie und Inszenierung"
Monica Menez, Fotografin
In der Modefotografie kommt es nicht nur auf technische Aspekte wie Lichtführung und Kameratechnik an. Ich vergleiche die Vorbereitung einer Modeproduktion mit der Zubereitung einer leckeren Torte: Als Grundgerüst ein Rezept, und alle Zutaten müssen aufeinander abgestimmt sein. Genauso verhält es sich mit Modeaufnahmen: Nur ein perfektes Zusammenspiel von Model, Styling, Make-up, Licht und vor allem ein gut durchdachtes Konzept führen zu einer gelungenen Produktion. Der Workshop "Modefotografie und Inszenierung" hat das Ziel, den Teilnehmern Einblicke in die Planung und Konzeption einer Modestrecke zu vermitteln und die so gewonnenen Erkenntnisse praktisch umzusetzen.
www.monicamenez.de
Der Workshop wird in deutscher Sprache gehalten.
Hier können Sie die "Workshop-Anmeldung" im PDF-Format herunter laden.
Samstag und Sonntag, 04. und 05. September, 10 – 18 Uhr
im FFF Büro, Treffpunkt: Frankfurter Messegelände
Workshop - Architektur „Architekturfotografie auf dem Frankfurter Messegelände“
Daniel Henschel, Fotograf und Mediengestalter
Bei diesem Workshop handelt es sich um eine praktische Fotografieeinheit auf dem Gelände der Messe Frankfurt. Der Schwerpunkt liegt hier sicherlich in den besonderen Zugangsmöglichkeiten zu einem ansonsten gesperrten Areal und dem anschließenden Workshop zu Entwicklung, Bildbearbeitung, HDR und Erstellen von Ausstellungsprints. Architektur- und Digitalfotografie fallen zusammen, ergänzen sich und schaffen neuartige synergetische Lerneffekte auf den Gebieten von Fotografie und Bildbearbeitung.
www.feinkorn.de
Der Workshop wird in deutscher Sprache gehalten.
Hier können Sie die "Workshop-Anmeldung" im PDF-Format herunter laden.
Mittwoch, 8. September, 19 Uhr
im MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST - Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt
Vortrag „Die unsichtbaren Städte“
Gabrielle Strijewski, Fotografin
In diesem Vortrag geht es um das "Palermo-Projekt" und um die Fotografien einer "geträumten Architektur". Das Palermo-Projekt ist ein fotografisches Porträt der sizilianischen Hauptstadt, das elegant jedem Süditalien-Klischee aus dem Weg geht. Die nahezu abstrakten Fotografien zeigen die Identität dieser Stadt, ohne wie bei den klassischen Dokumentationen Menschen, Straßen, Häuser abzubilden. Die 24-teilige Bildserie wurde ausgezeichnet mit dem Premio Unesco Trapani per l´Arte. Sie wurde in Palermo und im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden gezeigt. Weitere Ausstellungen sind in Vorbereitung.
www.gabriellestrijewski.de
Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.
Samstag und Sonntag, 18. und 19. September, 10 – 18 Uhr
im FFF Büro, Weißfrauenstr. 1, 60311 Frankfurt
Workshop – Dokumentar-Experimentelle Fotografie „Choreografie des Urbanen“
Wolfgang Zurborn, Fotograf
Zu keiner Zeit wurde der menschliche Körper stärker ins Zentrum des Interesses gerückt als in der modernen Mediengesellschaft. Im Meer der Bilder, in einer Welt voller Simulation, kann aber das Gefühl zur eigenen Körperlichkeit, zu einer individuellen Erfahrungswelt verloren gehen.
In diesem Workshop wollen wir mit den Mitteln der Fotografie vitale Zeugnisse eines urbanen Lebens schaffen, die den Körper bewusst in die Bildkonzeption mit einbeziehen. Die Stadt ist keine leere Bühne ohne Akteure, sondern ein hochkomplexer Ort im Zusammenspiel von unterschiedlichen architektonischen Gegebenheiten und gesellschaftlichen Anlässen. Sie bietet den Menschen ein Forum für bewusste oder unabsichtliche Selbstinszenierungen.
Die Choreografie der Körper in der Straße, Bewegungen, Gesten, Mimik, losgelöst aus einer rein funktionalen Sicht, verdichten sich zu einem Theater des realen Lebens. Eine Fotografie, die einen sensiblen Blick für diese „Inszenierungen“ des Alltags entwickelt, nutzt die Spannung zwischen Körper und Raum für die Betonung des subjektiven Erlebens unserer Umwelt.
www.wolfgangzurborn.de
Der Workshop wird in deutscher Sprache gehalten.
Hier können Sie die "Workshop-Anmeldung" im PDF-Format herunter laden.
Mittwoch, 22. September, 19 Uhr
im MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST - Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt
Vortrag „From Dada to Surrealism: Photography's Primary Role in Modern Art“
Steve Yates, Fotohistoriker und Kurator, Albuquerque, New Mexico/USA
Die moderne Fotografie beruht auf einer universellen Sprache, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts über kulturelle Grenzen hinweg ihren Anfang nahm.
Sie entwickelte sich zu einer wichtigen Kunstform, die durch die Syntax der gesprochenen Sprache oder durch traditionelle Kunstmedien nicht beschränkt ist. Die erste Generation der Moderne und Avantgarde brachte beispiellose fotografische Ausdrucksmöglichkeiten hervor. Die Wegbereiter der frühen modernen Fotografie entwickelten aus dem Mainstream moderner Kunst ein breites Spektrum von Stilrichtungen.
Die Fotografien waren mit neuen Bedeutungen und Inhalten aufgeladen. Dadaisten wie Surrealisten entwickelten Inhalte aus Träumen und nicht künstlerischen Bereichen. Die Dadaisten erfanden die Fotomontage und die phonetischen Formen der Lautpoesie. Die Surrealisten gingen noch einen Schritt weiter, indem sie das Unterbewusste ins Spiel brachten.
Persönliche Visionen erweiterten die Werke um Dimensionen, die durch die Kamera allein nicht sichtbar bzw. erfahrbar waren. Mit dem fotografischen Prozess und den damit verbundenen Technologien entwickelten die Vertreter der Moderne eine umfassende visuelle Symbolsprache. Die moderne Fotografie war durch persönliche Visionen, unbewusste Sehnsüchten sowie flüchtige Eindrücke gekennzeichnet. Die Dadaisten und Surrealisten brachten Gefühle und Emotionen zum Tragen, die durch die sich verschiebenden Realitäten nach dem Ersten Weltkrieg geprägt waren.
www.museumofnewmexico.org
Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.
Samstag und Sonntag, 25. und 26. September, 10-18 Uhr
im FFF Büro, Weißfrauenstr. 1, 60311 Frankfurt
Workshop - Porträt „Das journalistische Porträt“
Frank Röth, Redaktionsfotograf Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
Das Porträt in der Zeitung erfordert, in oft kürzester Zeit eine Person zu erfassen und bei gegebenen Lichtbedingungen unter Einbeziehung des räumlichen Umfeldes darzustellen. Das Ziel des Workshops ist es, verschiedene Vorgehensweisen durchzuspielen, die es ermöglichen, die Persönlichkeit eines Menschen im Bild zu erfassen und, im Idealfall, einen Bezug zum Umfeld herzustellen.
Der Workshop wird in deutscher Sprache gehalten.
Hier können Sie die "Workshop-Anmeldung" im PDF-Format herunter laden.
Samstag und Sonntag, 16. und 17. Oktober, 10 - 18 Uhr
im FFF Büro, Weißfrauenstr. 1, 60311 Frankfurt
Workshop "Mehr oder weniger Fotografie“
Celina Lunsford, künstlerische Leiterin Fotografie Forum Frankfurt
Die Teilnehmer dieses Workshops werden mit mitgebrachten Portfolios aller Gruppenteilnehmer arbeiten und diese besprechen. Celina Lunsford wird auch auf Präsentation, Verkauf, Öffentlichkeitsarbeit und die Dokumentation der eigenen Arbeit eingehen.
www.fffrankfurt.org
Der Workshop wird in deutscher Sprache gehalten.
Hier können Sie die "Workshop-Anmeldung" im PDF-Format herunter laden.
Mittwoch, 27. Oktober, 19 Uhr
im MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST - Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt
Vortrag "Slow Media“
Iris Sikking, Fotohistorikerin und Kuratorin, Paradox, NL
Der Begriff “Slow Journalism” wird immer häufiger auch in Verbindung mit Dokumentarfotografen verwendet, die neue Strategien entwickeln, um ihre Projekte der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die in Rotterdam ansässige Multimedia und Fotografie Organisation Paradox unterstützt und entwickelt solche Ausstellungskonzepte. Iris Sikking will den Einsatz von Multimedia bei fotografischen Projekten erörtern, insbesondere die Interaktion zwischen unterschiedlichen Disziplinen (Fotografie, Film und Audio) und auch Plattformen (Ausstellungen, Webseiten, Bücher, DVDs und Bildungsprogrammen). Einige der Projekte sind: Play, Carel van Hees, 2001, Rotterdam/Ludwigshafen, Go No Go, Ad van Denderen, 2003 Amsterdam/Wien/Rennes/Paris/Sofia, Why Mister, Why?, Geert van Kesteren, 2005, Rotterdam/Arles/Krakau/Mannheim.
www.paradox.nl
www.iconfoundation.nl
Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.
Samstag und Sonntag, 30. und 31. Oktober, 10 - 18 Uhr
im FFF Büro, Weißfrauenstr. 1, 60311 Frankfurt
Workshop – Neue Medien „Multimedia-Foto-Essay als Präsentationsform““
Adrian Kelterborn, Lead Producer Magnum In Motion
Bei seiner Arbeit produziert Adrian Kelterborn multimediale Online - Essays mit einigen der erfolgreichsten Fotografen der Welt. Konzeptuell wird eng mit den Fotografen zusammengearbeitet – es werden Klänge und Interviews, Fotografien und manchmal auch Videos eingefügt, um der Vision der Fotografen in diesem Medium möglichst gerecht zu werden. Das Ziel unseres Workshops mit Adrian Kelterborn liegt in der Konzeptualisierung und Erstellung eines kurzen Multimedia Essays.
www.inmotion.magnumphotos.com
Der Workshop wird in deutscher Sprache gehalten.
Hier können Sie die "Workshop-Anmeldung" im PDF-Format herunter laden.
Für alle Präsentationen und Vorträge beträgt die Teilnahmegebühr 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Mitglieder des FFF haben freien Eintritt.
Die Preise für die Workshops entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular.
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