Aktuelle Ausstellung

RECOMMENDED OLYMPUS FELLOWSHIP: LILLY LULAY, THOMAS ALBDORF, NADJA BOURNONVILLE

Laufzeit: 01.12.2018 – 10.02.2019

Eröffnung: Freitag, 30.11.2018, 18 Uhr



RAHMENPROGRAMM


Galeriegespräche mit den Künstlern der Ausstellung RECOMMENDED OLYMPUS FELLOWSHIP Lilly Lulay, Thomas Albdorf und Nadja Bournonville 

Samstag, 01.12.2018, 14 Uhr


Künstlergespräch mit Lilly Lulay

Freitag, 18.01.2019, 18–20 Uhr 

Sie teilen mit uns ihren Blick auf die Welt und machen auf oft ungewöhnliche Weise Dinge sichtbar, die uns aus verschiedenen Gründen verschlossen bleiben: Die drei Künstlerinnen und Künstler Lilly Lulay, Thomas Albdorf und Nadja Bournonville sind der erste Jahrgang des Stipendiums recommended, das Olympus 2017 gemeinsam mit dem Fotografie Forum Frankfurt, dem Haus der Photographie/Deichtorhallen Hamburg und Foam Fotografiemuseum Amsterdam ins Leben gerufen hat. Ein Jahr lang haben die Stipendiaten, jeweils betreut von einem Kurator der beteiligten Institutionen, neue Projekte zur Bedeutung künstlerischer Fotografie erarbeitet. 

Vom 01.12.2018 bis 10.02.2019 sind ihre Arbeiten unter dem Titel RECOMMENDED OLYMPUS FELLOWSHIP im Fotografie Forum Frankfurt zu sehen, kuratiert von Celina Lunsford, künstlerische Leiterin des FFF.

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Lilly Lulay (*1985, Frankfurt/Deutschland) untersucht die veränderten Funktionen der Fotografie in unseren Wohnräumen und in den virtuellen Räumen unserer Smartphone-Welt. Neue Bedeutungsebenen des Mediums Bild etwa macht die Künstlerin sichtbar, indem sie fertige Fotos mit einem Lasercutter filigran bearbeitet und so die ursprünglichen Motive buchstäblich »überschreibt«. Installationen mit Fotodrucken auf Stoff oder Porzellan laden zur Auseinandersetzung mit dem Foto als haptischem Objekt ein.


Thomas Albdorf (*1982, Linz/Österreich) beschäftigt sich mit unserer Wahrnehmung und der Wirkung künstlich erzeugter Bilder. Seine Werke verführen den Betrachter vordergründig mit klischeehaften, häufig positiv besetzten Motiven – und lassen ihn im nächsten Moment am Bild zweifeln. Albdorf arbeitet geschickt mit Bilderkennungsprogrammen und Software zur automa-tischen Bilderzeugung und fragt nach deren Auswirkung auf unsere Sinne und Sinngebung.


Nadja Bournonville (*1983, Vimmerby/Schweden) nutzt Fotografie zum Befragen biografischer Wendepunkte und gescheiterten Abenteuern. Ausgehend von einer bewegenden Familien-geschichte – die Tante ihrer Großmutter arbeitete im Ersten Weltkrieg als Spionin für die Deutschen und wurde nach nur gut zwei Wochen verhaftet – hat sie ein künstlerisch-ästhetisches Werk aus verschiedenformatigen Bildern geschaffen, das in eine assoziativ aufgeladene Bildwelt führt.

Das 2017 begründete Stipendium recommended zeichnet sich durch die einzigartige Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen aus: Fotografie Forum Frankfurt, Foam Fotografiemuseum Amsterdam, Haus der Photographie/Deichtorhallen Hamburg und Olympus. Ziel ist die Förderung der zeitgenössischen künstlerischen Fotografie. Recommended ermöglicht den Stipendiaten ein Jahr lang eine freie Arbeit an einem künstlerischen Projekt, beinhaltet eine Unterstützung von 10.000 Euro und die Betreuung durch einen Kurator/eine Kuratorin der drei Häuser. Vergeben wird es im Turnus von zwei Jahren

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