Samstag/Sonntag,
21./22.03.2026, 10–17 Uhr
Workshop-Inhalte
Portrait, Gesellschaft und Individuum, persönliche Fotografie, Kunstfotografie, persönliche Projekte, Demokratie, Gemeinschaft, street photography, Fotografie im öffentlichen Raum
Workshop-Ablauf
Samstag, 21.03.2026
Vormittags:
Nachmittags:
Fotografieren im öffentlichen Raum
Sonntag, 22.03.2026
Vormittags:
Nachmittags:
Vorbereitung
Bitte bringen Sie ein Portfolio/eine oder mehrere (Portrait-)Serien zur Vorstellungsrunde und Besprechung mit und überlegen Sie sich eine realistische Projektidee zum Workshop Thema (es wird am Samstag nachmittag und evtl. Sonntag vormittag fotografiert)
Ausrüstung
Kamera-Ausrüstung (Aufsteckblitz, wenn vorhanden), Speicherkarten, Kartenlesegerät) und Laptop, Ladegeräte
Ort
Fotografie Forum Frankfurt
Braubachstraße 30–32, 60311 Frankfurt
Unsere Gesellschaft zerfasert zunehmend: Wir reden übereinander, aber nur selten miteinander. Was braucht es, um Gemeinschaft und Demokratie neu zu beleben? Und was ermöglicht es dem Einzelnen, sich als Teil eines größeren Ganzen zu begreifen?
Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Spaltung widmet sich dieser Workshop dem Environmental Portrait als fotografischem Ansatz, mit dem sich Beziehungssysteme sowie soziale und gesellschaftliche Gefüge sichtbar machen lassen. Fotografie war und ist dabei ein Medium der Verbindung, zwischen Individuum und Gesellschaft ebenso wie zwischen Fotografierenden und Fotografierten.
Im Workshop setzen wir uns mit zeitgenössischen fotografischen Positionen auseinander, die sich mit Fragen von Demokratie und Gemeinschaft befassen. Wie entwickle ich eine Haltung, wie gewinne ich Protagonist*innen für mich? Außerdem diskutieren wir, wie unter den Bedingungen wachsender Skepsis gegenüber fotografischen Bildern tragfähige Beziehungen zu Protagonist*innen entstehen können. Zugleich fragen wir, wie sich Fotografie aktiv in gesellschaftliche Prozesse einbringen kann: Wie kann sie Verbindung stiften, wo Spaltung dominiert? Und inwiefern können fotografische Arbeiten über die dokumentarische Ebene hinaus ein aktivistisches Potenzial entfalten?

Paula Markert (*1982) studierte Fotografie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und der Universität von Barcelona, Spanien. Ihre künstlerisch-dokumentarischen Langzeitprojekte kreisen um Fragen zur politischen Entwicklung der deutschen Gesellschaft, untersuchen die sozialen Bedingungen struktureller Transformationsprozesse und hinterfragen eindimensionale Bildwelten relevanter gesellschaftspolitischer Debatten. In 2019 erschien „Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU“ bei Hartmann Books. Paula Markerts Arbeiten sind vertreten in der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang, des Ruhrmuseums und des Münchner Stadtmuseums. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen und wurden mehrfach ausgezeichnet. Seit 2025 ist Paula Markert Professorin für Fotografie und Erzeugung digitaler Bildmedien an der Hochschule Niederrhein in Krefeld.
Für diese Veranstaltungen ist eine verbindliche Anmeldung nötig, da die Teilnahme begrenzt ist.
Nach der Übermittlung Ihrer Daten senden wir Ihnen eine Bestätigung per E-Mail. In dieser E-Mail teilen wir Ihnen auch die Bankverbindung für die Überweisung der Teilnahmegebühr mit. Der Zahlungseingang der Gebühr bis spätestens 14 Tage vor Workshopbeginn ist Voraussetzung für die Teilnahme. Bei Nichterscheinen kann leider keine Rückerstattung der Gebühr geleistet werden.
Mit der Anmeldung bestätige ich, die DATENSCHUTZERKLÄRUNG des Fotografie Forum Frankfurt zur Kenntnis genommen zu haben.
Bei Fragen zum Workshopablauf, zur Registrierung oder zur Bezahlung helfen wir Ihnen unter der E-Mail-Adresse anmeldung@fffrankfurt.org oder unter der Telefonnummer 069–291726 gerne weiter.