WORKSHOP

SIMONA GHIZZONI
»UNFAMILIAR/FAMILIAR – FINDING INTIMACY«

Samstag, 01.02.2020, 10–17 Uhr



Workshop-Inhalte

Editing, Porträt und Selbstporträt, Langzeitprojekt, visuelle Erzählung, intimes Erzählen


Workshop-Ablauf

Treffen um 10 Uhr. Arbeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gemeinsam mit der Dozentin diskutiert.Dabei geht es um mögliche Zugänge zur fotografischen Arbeit, um die Entwicklung von Foto-Sequenzen und um die Frage, wie man innerhalb des eigenen Projektes mehr Intimität, mehr persönliche Nähe schaffen kann. 


Ausrüstung

Die Teilnehmer werden gebeten, kleine Prints (max. 30 Bilder) aus einem aktuellen Projekt mitzubringen.


Ort

Fotografie Forum Frankfurt

Braubachstraße 30–32

60311 Frankfurt am Main

Sprache: Englisch
Preis FFF-Mitglieder: 150 EUR
Preis Nicht-Miglieder: 200 EUR
Teilnehmerzahl: Min. 10 / max. 12
Anmeldeschluss: 31. Januar 2020
Dauer: 1 Tag

Wenn wir ein Motiv für unsere Fotos suchen, tendieren wir oft zu ungewöhnlichen, entfernteren, unbekannten Themen. Dieser Workshop ist eine Einladung, persönlich zu werden. Themen zu finden, mit denen wir physisch und psychisch befasst sind, zu fragen, was wir wirklich sind. Die Fotografie war für mich schon immer eine Form von Therapie. Sie ist in einem dunklen Moment meines Lebens zu mir gekommen und hat mich wie eine ausgestreckte Hand zur Reise ins Aufwärts eingeladen. Vielleicht zeigen aus diesem Grund viele meiner Fotografien Menschen, die aus großem Leid wieder auftauchen und sich verwandelt haben. Meine Arbeit ist oft langsam und zeitintensiv, und für mich Gelegenheit, Bindungen zwischen Motiv und Betrachter zu schaffen. Fotografie ohne Bindungen, ohne Momente von Nähe und Intimität interessiert mich nicht; meine fotografische Reise führt mich von

›unbekannt‹ zu ›vertraut‹. 


In Odd Days, meinem ersten Projekt über Essstörungen, in meiner jüngsten Arbeit über Mutterschaft und in meinen Selbstporträts ist das Wesentliche für mich stets die Authentizität von Beziehungen, die im Dialog entstehen. Zeit ist dabei meine kostbarste Verbündete. 

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Simona Ghizzoni, geboren 1977, ist Fotografin und bildende Künstlerin und arbeitet an freien Langzeitprojekten. Die meisten ihrer Arbeiten behandeln persönliche Themen, die sie mit Fotografie und Video verarbeitet und interpretiert. International bekannt wurde Ghizzoni mit Odd Days, einer Arbeit über Essstörungen, und ihrer Selbstporträtserie Rayuela, die sich mit der ambivalenten Beziehung zwischen Mensch und Natur beschäftigt. In beiden Werkserien verwischt die Fotokünstlerin die Grenzen zwischen Dokumentation und Autobiografie. Ghizzoni wurde für ihre Arbeiten mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter World Press Photo, POYi Pictures of the Year international, The Aftermath Project, Burn Magazine EPG, und Sony WPO World Photography Organisation. Ihre Fotografien wurden in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, darunter im Nobel Peace Centre, Oslo, bei Paris Photo und PhotoEspana, im Auditorium di Roma und Athens Photography Museum. 


Simona Ghizzoni (Webseite)

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