Ausgestellte Werke:
Dancing in the Rain, 2019
aus der Serie »Inner Journey«
Buch: Marvel, 2021
»Wenn ich zur Kamera greife, um Selbstporträts zu machen, tue ich das oft in Momenten, in denen ich mit Gefühlen wie Angst, Einsamkeit oder Verzweiflung über die Zukunft zu kämpfen habe. Dadurch kann ich mich selbst aus einer gewissen Distanz betrachten und so verhindern, dass meine negativen Gedanken außer Kontrolle geraten. Fotografie hat für mich eine therapeutische Wirkung – sie hilft mir, mit meinen Emotionen zurechtzukommen, meine Identität zu verstehen und mich mit meiner Umwelt zu verbinden, wenn ich es am meisten brauche. Mich inspiriert die Kraft der Verletzlichkeit und die Art und Weise, wie Kunst tiefgehende Verbindungen zwischen den Menschen herstellen kann.
Meine Kamera begleitet mich auf dieser fortdauernden Reise der Selbstfindung: ein Mensch mit Gefühlen zu sein, mich ständig weiterzuentwickeln und Wege zu finden, von innen heraus zu heilen. Ich hoffe, dass meine Arbeit beim Publikum ein Gefühl von Wiedererkennung, Empathie und Verbundenheit hervorruft. Indem ich meine persönliche Reise offen teile, möchte ich einen Raum schaffen, in dem andere über ihre eigenen Erfahrungen nachdenken können und sich mit ihren Herausforderungen weniger allein fühlen.«