Ahmed Khirelsid

*2001 SD, lebt in Abidjan (Elfenbeinküste)

Untitled [Checking Point], 2023

Untitled [The Neighborhood], 2023 

Untitled [Explosion], 2023 

Untitled [Self-Portrait], 2023 

Untitled [Links: A military plane flying over. Rechts: Seit Beginn dieses Krieges habe ich mich von vielen Menschen verabschiedet. Und jetzt, nach vier Monaten Krieg, erkenne ich, dass diese Abschiede unsere letzten sein könnten.], 2023 

Untitled [Fleeing Khartoum to Ad-Damar], 2023

Untitled [On the way to Ad-Damar], 2023

Untitled [My Brother, Abdo], 2023

Untitled [Links: Family Album. Rechts:

Das Erste, woran ich dachte, als ich das Haus verließ, waren die Fotoalben, die Bilder meiner Mutter enthalten, die gestorben ist, als ich ein Kind war.

Diese Alben sind das Einzige, was das Bild des Gesichts meiner Mutter in meinem Kopf bewahrt.], 2023

Untitled [Self-Portrait], 2023 

Untitled [My Sister, Woud], 2023 

Untitled [Dates], 2023 

Untitled [Self-Portrait, Ad-Damar], 2023

Untitled [Links: Seit Monaten lebe ich mehr in meinem Kopf und meinen Gedanken als in der Außenwelt. Oft liege ich da und schaue stundenlang an die Decke, ohne den Lauf der Zeit zu spüren. Rechts: My Brother, Abdo], 2023 

Untitled [Ich hätte nicht erwartet, mich in diesem Ausmaß entfremdet zu fühlen, während ich mich in meinem eigenen Land und an einem Ort befinde, der als weit von meinem Zuhause entfernt gilt. Ich begann zu glauben, dass ein Mensch nicht Tausende von Kilometern von seinem Land und seiner Familie entfernt sein muss, um sich entfremdet zu fühlen. Für mich ist es ein psychischer und mentaler Zustand, der nicht stark an einen Ort gebunden ist, sondern vielmehr daran, wie vertraut oder fremd einem etwas erscheint.], 2023 


aus der Serie »Under Control«



»2019 entzündete sich im Sudan eine bedeutende Revolution junger Menschen, die nach dreißig Jahren Militärdiktatur eine Zivilregierung forderten. Da ich diese Umbrüche in meinem persönlichen Umfeld, in der Gesellschaft und in meiner Stadt miterlebte, war es mir ein großes Bedürfnis, sie zu dokumentieren. Die Fotografie wurde für mich zu einem Mittel, die Geschichte, die sich um mich herum zutrug, festzuhalten, sowie zu einem Werkzeug zur Selbstfindung und Heilung.

Ich hoffe, meine Arbeit regt die Menschen dazu an, über die Resilienz des Individuums inmitten von Aufruhr und über die tiefgreifenden Auswirkungen des Krieges auf persönliche und kollektive Identitäten nachzudenken. Durch das Teilen dieser visuellen Erzählungen möchte ich Raum für Empathie und Bewusstseinsbildung schaffen.«

Ausstellung

GEN Z: SHAPING A NEW GAZE

Laufzeit: 09.05.2026–30.08.2026


Eine Generation, unzählige Perspek­tiven: Die Aus­stellung präsentiert Werke von über 40 Foto­graf*innen aus 25 Ländern, die über­wiegend der Genera­tion Z ange­hören und zwischen 1995 und 2010 geboren sind. Ihre Arbeiten erzählen von den Erfahrungen einer Generation, geprägt von digitalen Welten, gesell­schaft­lichen Umbrüchen und globalen Krisen. In vier Themen­bereichen eröffnet die Aus­stellung Einblicke in die Lebens­reali­täten, Sorgen und Sehnsüchte junger Menschen. Aspekte wie Identi­tät, Zuge­hörig­keit, Körper und Gender werden kreativ reflek­tiert, hinter­fragt und in neue Selbst­verständ­nisse überführt.

    Die Ausstellung »Gen Z: Shaping a New Gaze« wurde organisiert und produziert von Photo Elysée und unterstützt vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, und Caparol.

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