Charlie Tallott

*2000 GBR, lebt in London (Vereinigtes Königreich)

Ausgestellte Werke:

Ask For Love and You Won‘t Get It, 2023

LS15, 2024

Untitled, 2023

Untitled, 2024

Marseille, 2023

At Least Until the World Stops Going Round, 2024

Untitled, 2021

Behind You, 2021

Delirium, 2024

aus der Serie »At Least Until the World Stops Going Round«


»Die Fotografie dient mir als Zufluchtsort. Die Kamera fungiert als vorübergehendes Fenster zu einer anderen Welt, in der ich Schnappschüsse des täglichen Lebens und der Menschen um mich herum festhalte. Dabei schwingt die Komplexität des Lebens mit: All diese flüchtigen Momente, ob zärtlich, gewaltsam, einsam oder selten, werden in ein geheimnisvolles, von Blitzlichtern gesättigtes Universum transportiert. 

Der Titel der Serie, At Least Until the World Stops Going Round [Zumindest bis die Welt aufhört, sich zu drehen], wurde von Aussprüchen meiner Mutter inspiriert, Redewendungen wie ›Morgen ist auch noch ein Tag‹ oder ›Morgen früh sieht die Welt schon wieder anders aus‹. Darin liegt der Gedanke, dass alles vergänglich ist, wie der Wind und der Wechsel der Gezeiten – und es dient gleichzeitig als Erinnerung daran, im Hier und Jetzt zu leben. Das Anfertigen von Bildern bietet einen dauerhaften Zugang zu diesen vergänglichen Zuständen.«

    Ausstellung

    GEN Z: SHAPING A NEW GAZE

    Laufzeit: 09.05.2026–30.08.2026

    Eine Generation, unzählige Perspek­tiven: Die Aus­stellung präsentiert Werke von über 40 Foto­graf*innen aus 25 Ländern, die über­wiegend der Genera­tion Z ange­hören und zwischen 1995 und 2010 geboren sind. Ihre Arbeiten erzählen von den Erfahrungen einer Generation, geprägt von digitalen Welten, gesell­schaft­lichen Umbrüchen und globalen Krisen. In vier Themen­bereichen eröffnet die Aus­stellung Einblicke in die Lebens­reali­täten, Sorgen und Sehnsüchte junger Menschen. Aspekte wie Identi­tät, Zuge­hörig­keit, Körper und Gender werden kreativ reflek­tiert, hinter­fragt und in neue Selbst­verständ­nisse überführt.

      Die Ausstellung »Gen Z: Shaping a New Gaze« wurde organisiert und produziert von Photo Elysée und unterstützt vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, und Caparol.

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